Bundeskunsthalle
Donnerstag, 3. Juni 2010

AufTakt

© Lutz Voigtländer

Schnermann's Poetry Clan
Facettenreich und stimmgewaltig interpretierte Inga Lühning die von Andreas Schnermann vertonte englische Lyrik.

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Ein sommerlich-leichter „AufTakt“ im ausverkauften Forum der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland.

Der „Poetry Clan“ rankt sich um den Pianisten und Komponisten Andreas Schnermann, die Sängerin Inga Lühning und den Wortkünstler Johannes Tröger, der sich um alle „literarischen Belange“, vor allem Übersetzungen, kümmert. Schnermann vertont Gedichte, zaubert fragile Songs, die von Inga Lühning auf einzigartige Weise interpretiert werden. Ziel ist es, die Emotionen zu transportieren, den Zauber der Worte in Musik zu fassen und, ebenso, mit Worten die Musik zu verstärken.

Inga Lühning - Gesang
Andreas Schnermann - Klavier/ Komposition
Jan von Klewitz - Saxophon
Kai Brückner - Gitarre
Dietmar Fuhr - Bass
Sebastian Merk - Drums


© Lutz Voigtländer

Claus Fischers Debakel5
Eindrucksvoll bewies Claus Fischers Debakel5, was Jazz vermag: Mit wenigen Regeln einen neuen Kosmos zu schaffen.

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Basierend auf Fragmenten improvisierte die Formation zwischen Rock und Jazz, Electronic und Stimmexperimenten. Nicht zuletzt Daniela Panteleit beeindruckte mit gesungenen Shakespeare-Passagen, der kompakte Sound trug Niels Kleins Saxophon-Improvisationen und nahm den Hörer mit in einen (hin-)reißenden Klangkosmos.

Das von dem Bassisten Claus Fischer geleitete Projekt verbindet Komposition und kollektive Improvisation im Rahmen von Funk- und Elektrokomponenten. Dabei werden die solistischen Improvisationen von Niels Klein am Tenorsaxophon/ Bassklarinette und Daniela Panteleit am Gesang auf teilweise arrangierte, teilweise improvisierte Groove- und Songelemente gebettet und in unvorhersehbare Richtungen geführt.

Daniela Panteleit - Vocals/ Reading
Niels Klein - Tenorsaxophon/ Bassklarinette
Hinrich Franck - Keyboard/ Sampler
Claus Fischer - Bass
Hendrick Smock - Drums


© Lutz Voigtländer

Anke Engelke
Nach der energetische Reise mit dem 5er-Debakel von Claus Fischer sorgte Überraschungsgast Anke Engelke dafür, dass sich das Publikum in zwei augenzwinkernden Zwischenepisoden geistig die Füße vertrat, bevor die Reise mit Rebekka Bakken weiter ging.


© Lutz Voigtländer

Rebekka Bakken Unplugged
Persönliche Geschichten und norwegische Erzählungen verzauberten das Publikum.

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Rebekka Bakken erfüllte die Bühne mit Gesang und Gestik, auf Händen getragen von Jesper Nordenström am Flügel und von Sven Lindvall am Kontrabass. Die Atmosphäre im Forum der Bundeskunsthalle war erfüllt von der Innigkeit der drei Musiker, die Zuhörer berührt und betört von der Schönheit der Musik und auch der Sängerin.

Rebekka Bakken - Vocals
Jesper Nordenström - Piano
Sven Lindvall - Kontrabass

Collegium Leoninum
Sonntag, 6. Juni 2010

HIGH END

© Lutz Voigtländer

KOKOTOB
Man konnte den Klang förmlich sehen.

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Die Töne von Taiko Saitos Hölzern und Stäben verschmolz mit dem Flügelspiel von Niko Meinhold ebenso wie mit dem festlich erleuchteten Kirchenraum. Ein virtuoses Spiel, das die Zuhörer und den hohen Raum mit Leichtigkeit (er)füllte.

Taiko Saito - Marimba und Vibraphon
Niko Meinhold - Piano
Tobias Schirmer - Klarinette und Bassklarinette


© Lutz Voigtländer

Rita Marcotulli und Andy Sheppard
Das intensive, freud- und humorvolle Zusammenspiel von Rita Marcotulli am Fazioli-Flügel und Andy Sheppard mit seinem warmen Saxophonklang berührte.

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Die Übereinstimmung der beiden Musiker von unglaublicher Schönheit verursachte so manch leises Stöhnen und die ein- oder andere Träne im Publikum. Ein echtes „High End“ wunderbarer Jazzmusik.

Rita Marcotulli - Piano
Andy Sheppard - Saxophon

Brotfabrik
Freitag, 4. Juni 2010

X-treme

© Lutz Voigtländer

Nils Wogram - Simon Nabatov Duo
Ein virtuoser Tanz, rhytmisch, kraftvoll und dennoch melodiös, beeindruckte das Publikum der Brotfabrik.

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Begeistert folgten die Hörer der zutiefst intelligenten, kurzweiligen und humorvollen Jazzmusik von Nils Wogram an der Posaune und Simon Nabatov am Flügel.

Der Posaunist Nils Wogram und Pianist Simon Nabatov gelten beide auf ihrem Instrument als Ausnahmemusiker. Gemeinsam erschließen sich der in Deutschland lebende Russe und der in der Schweiz lebende Deutsche bereits seit 1995 gemeinsame Felder, die sie kontinuierlich verdichten und ausbauen. Aus einer Zusammenarbeit im Nils Wogram Quartet, und den Formationen Nabatovs, entwickelte sich seit 1997 ihr Duo-Projekt, das sie mit besonderem Einsatz und außerordentlicher Hingabe betreiben.

Nils Wogram - Posaune
Simon Nabatov - Piano


© Lutz Voigtländer

Renaud Garcia-Fons solo
Ein Bass eine ganze Welt.

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Staunend nahmen die Zuhörer wahr, welche Klänge Renaud Garcia-Fons mit ausgefeilten Bogen-, Zupf- und modernen elektronischen Techniken seinem Kontrabass entlocken konnte. Rhythmisch und zugleich melodiös, improvisierte der Bassmagier mit sich selbst und entwarf seinen eigenen weltumspannenden Klangkosmos.


© Lutz Voigtländer

Down to Earth
Steffen Schorn´s Universe of Possibilities
Steffen Schorns Zusammensetzung mit äußerst tiefen aber auch hohen Blasinstrumenten, Chello und zwei Schlagwerken erzeugte einen einzigartigen Sound, der zuweilen sogar wie ein großes Jazzorchester klingen konnte.

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Vor allem aber entwickelte das Nonett der versammelten Ausnahmemusiker ein vieldimensionales Zusammenspiel besonderer Intensität, das die Zuhörer in der Brotfabrik zu später Stunde in seinen Bann zog.

Claudio Puntin - clarinet, bass clarinet, contrabass clarinet, toys, zischboard
Roger Hanschel - alto sax, F-mezzo sax, sopranino sax
Michael Heupel - flute, alto flute, bass flute, contrabass flute
Lars Andreas Haug - tuba
Jörg Brinkmann - cello
Johannes Billich - piano, keyboards, perc
Bodek Janke - drums, tablas, perc
Holger Nell - drums, mallets
Steffen Schorn - bass flute, contraalto clarinet, baritone sax, bass sax, subcontrabass sax, ..., comp, arr

Museumsplatz
Freitag/ Samstag, 4./5. Juni 2010

BIG FAMILY

© Stefanie Kellner

Umsonst und draußen

Mit dem Big Band Festival Bonn auf dem Museumsplatz des 2. Big Band Festivals Bonn kamen auf dem voll besetzten Museumsplatz vor einem begeisterten Publikum die großen Formationen zum Zug. Eine Kooperation mit dem Förderkreis Jazz e.V..

Zum Rückblick des Big Band Festivals Bonn