Telekom Forum
Samstag, 28. Mai 2011, 19.30 Uhr

BIG FAMILY

Ron Carter Trio - The Golden Striker

Seine technischen und musikalischen Mittel sind grenzenlos, sein legendärer Ruf auch.

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Unvergessen bleibt Ron Carters Mitgliedschaft des Miles- Davis-Quintetts den Sechzigern. Seitdem ist das einzigartige Spiel des Jazz-Bassisten auf schätzungsweise zweitausend Alben zu hören, rund fünfzig davon nahm er als Leader auf.

Mit seinem aktuellen Trio experimentiert der heute 73- jährige mit einer raffinierten Besetzung. Mit Russell Malone an der Gitarre und dem Pianisten Mulgrew Miller arbeitet er an einem eigenen Trio Sound, den er auf dem Jazzfest Bonn präsentiert.

Ron Carter – Bass
Russell Malone – Gitarre
Mulgrew Miller - Klavier


Helge Sunde Ensemble Denada

Ein Ensemble mit der Power einer Big Band, eine Bigbandbesetzung mit lyrisch zartem kammermusikalischen Klang...

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Weltweit wurde das Ensemble Denada mit einer überwältigenden Resonanz vom Publikum angenommen und erhielt jüngst den Echo Jazz für den besten Big Band Jazz. Helge Sundes Ensemble hat eine eigene intensive und mitreißende Klangsprache entwickelt, die auf europäischen Wurzeln fußt und auch norwegische Einflüsse aufnimmt. Musikalisch schöpft es aus dem Vollen, klanglich, rhythmisch und mit seinen hochklassigen Musikern, die brillant und leidenschaftlich ein Gefühl der Leichtigkeit vermitteln.

Helge Sunde - Künstlerischer Leiter, Komponist, Posaune
Frode Nymo - Sopransaxophon
Børge Are Halvorsen - Altsaxophon, Querflöte, Alt-Querflöte
Atle Nymo - Tenorsaxophon, Bassklarinette
Nils Jansen - Bass-Saxophon, Tubax, Flöte, Contraaltklarinette
Frank Brodahl - Trompete, Flügelhorn
Marius Haltli - Trompete, Flügelhorn
Anders Eriksson - Trompete, Flügelhorn
Even Kruse Skatrud - Posaune
Erik Johannessen - Posaune
Olga Konkova - Klavier
Jens Thoresen - Gitarre
Per Mathisen - Bass
Peter Baden – Elektronisches, Perkussion
Håkon Mjåset Johansen – Schlagzeug


Sternal Symphonic Jazz

Herausragende junge Musiker verbinden Jazz und Klassik in der 11-köpfigen „sinfonischen Combo“ des WDR-Jazzpreisträgers Sebastian Sternal.

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Die Kompositionen verbinden Debussy und Miles Davis, Brahms und Herbie Hancock. In der vielfarbigen orchestralen Klangwelt wirkt mit Musikern wie Frederik Köster (WDR Jazzpreis 2010; ECHO Jazz 2010), Robert Landfermann, Jonas Burgwinkel (WDR Jazzpreis 2009), Pablo Held, Niels Klein und Klaus Heidenreich (NDR Big Band) eine erstklassige Auswahl des deutschen Musiknachwuchses mit.

Frederik Köster - Trompete
Klaus Heidenreich - Posaune
Christoph Möckel - Altsax / Flöte
Niels Klein - Tenorsax / Klarinette

Arthur Chermono - Violine I
Lisa Schumann - Violine II
Georgy Kovalev - Viola
James Yoo - Violoncello

Pablo Held - Klavier
Robert Landfermann - Bass
Jonas Burgwinkel - Schlagzeug

Sebastian Sternal - Komposition und Leitung

http://www.sebastiansternal.com/
www.myspace.com/sebastiansternal

Post Tower
Donnerstag, 2. Juni 2011, 19 Uhr

KREATIV, INNOVATIV, TRANSPARENT

Roberta Gambarini

Schönheit, Individualität und Talent beschwören die Magie und Erhabenheit der menschlichen Stimme.

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Seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums “Easy To Love” im Jahr 2006 wird Roberta Gambarini in der ganzen Welt von Kritikern, Musikliebhabern und Kollegen gefeiert. Das Album brachte ihr eine erste Grammy-Nominierung ein und sorgte dafür, daß die Sängerin in der Folge zu den renommiertesten Jazzfestivals in den USA und im Ausland eingeladen wurde. 

Hank Jones, der in seiner langen Karriere etliche der größten Jazzsänger/innen aller Zeiten begleitet hatte (darunter Ella Fitzgerald, Billie Holiday, Sarah Vaughan, Carmen McRae, Peggy Lee, Frank Sinatra, Bing Crosby, Nat “King” Cole und Billy Eckstine), sagt: "Roberta Gambarini ist die mit weitem Abstand beste Sängerin, mit der in den letzten Jahrzehnten zusammengearbeitet habe".

Roberta Gambarini – Gesang 
Kirk Lightsey - Klavier
Martin Gjakonovski - Bass
Mario Gonzi – Schlagzeug


Henning Sieverts Trio

Warm-lyrische Farben wechseln mit intelligenter Kommunikation.

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Ein ungewöhnlich besetztes Trio dreier starker Musikerpersönlichkeiten: Der mehrfach preisgekrönte Münchner Cellist und Bassist, unter anderen mit dem „ECHO JAZZ 2010“ und dem „Neuen Deutschen Jazzpreis 2007“, hat sich mit Nils Wogram einen der weltweit führenden Posaunisten, und mit dem Berliner Ronny Graupe, vor allem bekannt durch die Band „Hyperactive Kid“ und das Rolf Kühn Quartett, einen jungen außergewöhnlichen Gitarristen ins Boot geholt. Die drei versprechen eine intensive Begegnung, intelligent und lyrisch, experimentell und warm.

Henning Sieverts, Bass
Ronny Graupe, Gitarre
Nils Wogram, Posaune

http://www.henningsieverts.de/

Leoninum
Sonntag, 29. Mai 2011, 19 Uhr

JAZZ IM KIRCHENRAUM, SINNLICH UND VIRTUOS

David Friedman/ Peter Weniger Duo

Schwebende Harmonien, Frage und Antwort, Locken und Verlocken, Binden und Lösen, Spannung und Ruhe...

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Den beiden Spitzenmusikern gelingt mit phantasievollen Interpretationen und Kompositionen eine verzaubernde Atmosphäre hoher Musikalität und Spiritualität.

"In einer Welt in der fast alles aufmerksamkeitsheischend dröhnt, stampft und pfeift, erweisen sich David Friedmans und Peter Wenigers Oasen der Kontemplation als geradezu spektakulär. Zudem sind sie von therapeutischer Kraft." NDR Radio

David Friedman - Vibraphon
Peter Weniger - Saxophon


Michael Wollny

Minimalistisch und einfühlsam nimmt die Musik die Stimmung und Struktur der „Kindertotenlieder“ Gustav Mahlers auf.

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Poetisch und elementar nähert sich Michael Wollny der Totenklage an, die Friedrich Rückert nach dem Tod seiner Kinder geschrieben hatte. Gustav Mahler verarbeitete die Gedichte zu seinen "Kindertotenliedern", zu, über und mit denen die improvisierenden Musiker einfühlsam spielen. Reue, Verlust, Schmerz und Sehnen aus der heutigen Perspektive.

Michael Wollny ist Träger des Preises der Deutschen Schallplattenkritik und einer der viel versprechenden jungen Künstler unserer Zeit. „Jung genug, um den Jazzgeschichtsballast nicht herumschleppen zu müssen und wach genug, um jeden Tag etwas Altes neu zu entdecken“ (K. Heidkamp Die Zeit).

Michael Wollny – Klavier 
Ib Hausmann – Klarinette
Guy Sternberg – Electronics

http://www.myspace.com/michaelwollny

Brotfabrik
Freitag, 3. Juni 2011, 20 Uhr

SPHÄRISCH, EXPERIMENTELL, ANDERS

Nguyên Lê Trio

Sphärische Gitarrenklänge, lyrisch und zuweilen eruptiv.

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Mit Nguyên Lê betritt ein Meister der Jazzgitarre die Bühne der Brotfabrik. Er ist so vielseitig, dass er schwer zu beschreiben ist. Gemeinsam mit dem Bassisten Linley Marthe und dem Schlagzeuger Francis Lassus besinnt er sich auf seine Wurzeln. Das Trio erinnert an seine Musik der CDs „Million Waves“ und „Bakida“ der 90er Jahre, nimmt jedoch diedazwischen liegenden ereignisreichen Jahre mühelos auf.

Nguyên Lê - Gitarren
Michel Alibo - Bass
Francis Lassus - Schlagzeug


Arnie Bolden

Ein faszinierendes Spiel unvermuteter Richtungen, Rhythmen und Zusammenklänge.

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Expressive Spontaneität und Virtuosität. Eckig komplexe Beats heutiger elektronischer Musik. Strukturdenken der europäischen Moderne. Räudigkeit des Rock. Mit diversen Elementen etlicher anderer musikalischer Sprachen verschmelzen sie zu einem vital originären, lyrischen und energiereichen Klangbild jenseits eingeschränkter Schubläden und normierter Abläufe.

Aus dem Moment heraus improvisierte Musik geht fließend in detailliert geplante Passagen über und erzählt leise und laute Geschichten von Freud' und Leid und so einigem dazwischen.

Christian Thomé - Schlagzeug, Electronics
Ralph Beerkircher - Elektrische Gitarre
Stephan Meinberg - Trompeten, Euphonium, Electronics

http://www.arniebolden.com/
www.myspace.com/arniebolden