Minimalistisch und einfühlsam nimmt die Musik die Stimmung und Struktur der „Kindertotenlieder“ Gustav Mahlers auf.

Poetisch und elementar nähert sich Michael Wollny der Totenklage an, die Friedrich Rückert nach dem Tod seiner Kinder geschrieben hatte. Gustav Mahler verarbeitete die Gedichte zu seinen „Kindertotenliedern“, zu, über und mit denen die improvisierenden Musiker einfühlsam spielen. Reue, Verlust, Schmerz und Sehnen aus der heutigen Perspektive.

Michael Wollny ist Träger des Preises der Deutschen Schallplattenkritik und einer der viel versprechenden jungen Künstler unserer Zeit. „Jung genug, um den Jazzgeschichtsballast nicht herumschleppen zu müssen und wach genug, um jeden Tag etwas Altes neu zu entdecken“ (K. Heidkamp, Die Zeit).

Michael Wollny – Klavier
Ib Hausmann – Klarinette
Guy Sternberg – Electronics

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